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Die Ringstraßen-Tour

Unsere Tour durch das Herz Wiens!

By Ermeas

Eine kleine Zeitreise mit dem Rad.

Von unserem Shop aus erreichen Sie die Ringstraße und das Zentrum von Wien in weniger als 15 min mit dem Rad.

Auf unserer Tour bewegen wir uns entlang der Ringstraße, einem städtebaulichen Gesamtkunstwerk von ca. 5km Länge. Abseits des Straßenverkehrs fahren wir durchgehend auf Radwegen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.

“Das erste Highlight ist ein monumentales Gebäude mit einem riesigen Adler auf dem Dach, das ehemalige Kriegsministerium der Habsburger, unter deren Regentschaft Wien zu den drei mächtigsten Metropolen Europas aufstieg, die aber auch das Ende der Monarchie zu verantworten hatte.”

Genau gegenüber und aus der selben Zeit stammend befindet sich eine Perle des Jugendstils von Otto Wagner , die Wiener Postsparkasse. Weiter geht es zum Cafe Prückel, einem legendären Ringstraßencafe mit einem beliebten Schanigarten, von dem aus man einem guten Blick auf das Lueger-Denkmal hat. Karl Lueger war ein populärer Bürgermeister, der viel für die Modernisierung der Stadt geleistet hat, aber heute aufgrund seines politischen Antisemitismus sehr umstritten ist.

Wir radeln weiter entlang des Stadtparks, der größten Grünoase der dichtverbauten Innenstadt, vorbei am Walzerkönig-Denkmal bis zum Schwarzbergplatz. Hier sticht ein Gebäude sofort ins Auge: das Hotel Imperial, noble Absteige für Politiker, Diplomaten, Künstler und jedermann/-frau mit gültiger Kreditkarte.

Gleich hinter dem Hotel befindet sich das Gebäude des Wiener Musikvereins, berühmt für seine exzellente Akustik und das jährliche stattfindende Neujahrkonzert der Wiener Philharmoniker.

Vom Vorplatz aus hat man einen sehr schönen Blick auf die größte Barockkirche Österreichs, die Karlskirche. Ebenfalls mit einer guten Akustik gesegnet, wird dieser imposante Sakralbau gerne für klassische, auch zeitgenössische Konzerte genutzt.

Wir bleiben bei der Musik und radeln weiter bis zur versunkenen Zisterne der Wiener Staatsoper. Es war der erste fertiggestellte Profanbau der Ringstraßen-Ära. Von hier geht es vorbei an Goethe, Schiller, Mozart zum Burgtor, hinter dem sich der Hofburgkomplex und der Heldenplatz befindet.

Als architektonisches Gegengewicht fungieren auf der anderen Seite des Rings das Kunst- und das Naturhistorische Museum mit dem Maria-Theresia-Denkmal in der Mitte und das dahinter liegende Museumsquartier.

In weniger als eine Minute Fahrzeit stehen wir vor dem nächsten Highlight, dem Parlament. Vor dem neoklassizistischen Prachtbau blickt Pallas Athene, die griechische Göttin der Weisheit, in Richtung des Volksgartens; dem Hohen Haus mit seiner Volksvertretung kehrt sie den Rücken zu.

Wir radeln weiter zum Burgtheater, der ehemaligen Hausbühne der Habsburger, und erblicken gegenüber das Rathaus mit dem davor liegenden Rathausplatz, der für diverse Groß-Events, wie Festwocheneröffnung, Filmfestival, Weihnachtsmarkt, Eistraum etc. verwendet wird.

Genutzt wird auch das nächste imposante Gebäude, hauptsächlich von den ca. 90.000 StudentInnen bzw. 10.000 MitarbeiterInnen der Universität Wien. Diese über 650 Jahre alte Hochschule ist die größte in Österreich, die größte im deutschsprachigen Raum und eine der größten in Europa.

Nicht weit dahinter steht die Votivkirche. Der neogothische Bau an der Ringstraße wurde als Dank für ein fehlgeschlagenes Attentat auf den jungen Kaiser Franz Josef errichtet. Leicht bergab rollen wir weiter, vorbei an der ehemaligen Börse bis zum eigentlichen Ende des Rings, markiert durch die Rossauerkaserne an der Außenseite und dem jüngeren Ringturm an der Innenseite.

Ab hier radeln wir entlang des Donaukanals auf dem Franz-Josef-Kai. Sehenswert auf diesem Abschnitt ist die über 1000 Jahre alte Ruprechtskriche. Auch das „Einheitssymbol“ von Österreích, der Stephansdom, ist von hier in wenigen Minuten erreichbar.

Abgeschlossen wird unsere Ringrunde von der Urania, einer ebenfalls unter der Regentschaft von Kaiser Franz Josef errichteten Sternwarte. Hier in Sichtweite unseres Ausganspunktes, findet unsere kleine Zeitreise ihren würdigen Abschluss.

Wie es weitergeht? Die Sterne werden es weisen!

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